Thüringer Tennisverband e.V.
26.03.2019

Zwei Podestplätze bei den Ostdeutschen Meisterschaften U12/14/16

Bei den diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften der Altersklassen U12, U14 und U16 wurde der Thüringer Tennis-Verband e.V. (TTV) durch 14 Sportler/innen vertreten. Die sieben Jungen und sieben Mädchen wurden vorab aufgrund ihrer Leistungen bei den Thüringer Hallenlandesmeisterschaften und ihrer Ranglistenposition auf die dem TTV zur Verfügung stehenden Quotenplätze nominiert bzw. haben sich aufgrund ihrer Ranglistenposition für das Hauptfeld qualifiziert.


Dabei zeigten alle Nominierten, dass sie zurecht unter den besten Sportler/innen ihrer Altersklasse der fünf Ostverbände im 16er-Feld antreten durften.


Zum Team TTV gehörten folgende Sportler/innen aus den Mitgliedsvereinen des TTV:


U12 weiblich:


Elina Meisel (Erfurter TC RW)

Frieda Fahr (TC im TSV Zella-Mehlis)


U12 männlich


Fiete Lorenz (TC Weimar 1912)

Michal Emanuel Cernak (TC im TSV Zella-Mehlis)


U14 weiblich:


Annika Meisel (Erfurter TC RW)

Pauline Bauer (Erfurter TC RW)

Rio List (USV Jena)


U14 männlich:


Martens Saal (TC 1990 Apolda)

Nikita Brehm (TC Weimar 1912)


U16 weiblich:


Pauline Fahr (TC im TSV Zella-Mehlis)

Antonia Stachelroth (TC 1990 Apolda)


U16 männlich:


Enzo Lazaro Matos Balleux (TC Weimar 1912)

Vadim Novikau (USV Jena)

Rustam Keilholz (Erfurter TC RW)


Für die größten Erfolge des Teams TTV sorgten Antonia Stachelroth (TC 1990 Apolda) mit einem dritten Platz in der Altersklasse U16 weiblich und Annika Meisel (Erfurter TC RW), die den Vizemeistertitel bei den Mädchen U14 erkämpfte.


Annika spielte sich mit zwei Zweisatzsiegen souverän in das Halbfinale, in welchem sie auf die an Nummer zwei gesetzte Sachsen-Anhaltinerin Romina Krömer traf. Durch eine weitere Leistungssteigerung stand nach einem umkämpften 6.4 4.6 10:8 Erfolg der Finaleinzug fest. In diesem unterstrich die topgesetzte Clara-Marie Schön (STV) ihre Favoritenrolle und besiegte Annika mit 6:1 6:1. Der Vizemeistertitel für Annika Meisel ist das beste Abschneiden einer Sportlerin des TTV seit dem Ostdeutschen Meistertitel von Stella Wiesemann im Jahr 2016.


Antonia traf als ungesetzte Spielerin in Runde eins auf die an Nr. 4 gesetzte Leni Hirschmann (TSA), die in der deutschen Rangliste der Damen derzeit auf Rang 476 geführt ist. Ungeachtet der nominell haushohen Überlegenheit ihrer Gegnerin zeigte Antonia eine über zwei Sätze konstant starke Leistung und konnte überraschend deutlich mit 6:0 6:2 in das Viertelfinale einziehen. In diesem knüpfte Antonia an die vorangegangene Leistung an und siegte ebenso in zwei Sätzen. Im Halbfinale stand die Apoldaerin beim Stand von 8:8 im Match-Tiebreak sogar kurz vor dem Einzug in das Finale, musste sich jedoch letztendlich der Berlinerin Lisa Nogossek mit 1:6 7:5 8:10 geschlagen geben.


Das Viertelfinale erreichten Michal Emanuel Cernak (TC im TSV Zella-Mehlis) in der Altersklasse U12 männlich und Enzo Lazaro Matos Balleux (TC Weimar 1912) bei den Junioren U16. Michal besiegte in Runde eins den Berliner Felix Triquart mit 7:5 7:6 bevor er sich im Viertelfinale nur denkbar knapp 4:6 4:6 dem an drei gesetzten Sachsen-Anhaltiner Ludwig von Fabeck geschlagen geben musste. Enzo stand gegen Florian Böhler (TSA) beim Spielstand von 4:6 2:5 schon am Rande einer Niederlage, kämpfte sich aber zurück in das Match und verließ den Platz mit 4:6 7:5 10:5 als Sieger. Im Viertelfinale hielt der gegen den späteren Ostdeutschen Meister Kiyan Santiano Kasemi (TSA) gut dagegen, musste sich jedoch mit 1:6 3:6 geschlagen geben.


Vadim Novikau (USV Jena) bei den Junioren U16 und Martens Saal in der Altersklasse U14 männlich erreichten jeweils den zweiten Platz in der Nebenrunde. Vadim unterlag zuvor in der Hauptrunde nur knapp dem zweigesetzten Berliner Markus Malaszszak mit 4:6 7:5 8:10.


Vor Ort wurden die Sportler des TTV von den Trainern des Verbandes Sören Werner, Bernd Tonnecker, Konradin Suchlich und Philipp Schildmacher betreut. Verbandstrainer Sören Werner zeigte sich nach Abschluss der Wettkämpfe zufrieden mit dem Abschneiden der Thüringer Sportler: „Die nominierten Sportler/innen des TTV haben unter Beweis gestellt auf überregionalen Turnieren Erfolge erzielen zu können. Dies zeigt, dass nach den derzeitigen Thüringer Spitzenspielern Michel Hopp, Jonathan Roth, Elisabeth Junge-Ilges, Christine Junge-Ilges, Stella Wiesemann und Lena Gölz die nächste Generation heranreift, die langfristig den erfolgreichen Übergang in den Erwachsenenbereich anstreben kann.“


Alle Ergbenisse der Ostdeutschen Meisterschaften sind HIER nachzulesen.



v.l.n.r.: Annika Meisel, Antonia Stachelroth

Bericht: Konradin Suchlich (TTV Geschäftsstellenmitarbeiter)


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